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diesen unerhortesten Volkerbetrug zu offnen.
Am Bau fand mein erstes Zusammentreffen mit Sozialdemokraten statt.
Es war schon von Anfang an nicht sehr erfreulich. Meine Kleidung war noch etwas in Ordnung, meine
Sprache gepflegt und mein Wesen zuruckhaltend. Ich hatte mit meinem Schicksal noch so viel zu tun,
da. ich mich um meine Umwelt nur wenig zu kummern vermochte. Ich suchte nur nach Arbeit, um
nicht zu verhungern, um damit die Moglichkeit einer, wenn auch noch so langsamen, Weiterbildung zu
er. halten. Ich wurde mich um meine neue Umgebung vielleicht uberhaupt nicht gekummert haben,
wenn nicht schon am dritten oder vierten Tage ein Ereignis eingetreten ware, das mich sofort zu einer
Stellungnahme zwang. Ich wurde aufgefordert, in die Organisation einzutreten.
Meine Kenntnisse der gewerkschaftlichen Organisation waren damals noch gleich Null. Weder die
Zweckma.igkeit noch die Unzweckma.igkeit ihres Bestehens hatte ich zu be-
{041 Erstes Zusammentreffen mit Sozialdemokraten}
weisen vermocht. Da man mir erklarte, da. ich eintreten musse, lehnte ich ab. Ich begrundete dies
damit, da. ich die Sache nicht verstunde, mich aber uberhaupt zu nichts zwingen lasse. Vielleicht war
das erstere der Grund, warum man mich nicht sofort hinauswarf. Man mochte vielleicht hoffen, mich in
wenigen Tagen bekehrt oder murbe gemacht zu haben. Jedenfalls hatte man sich darin grundlich
getauscht. Nach vierzehn Tagen konnte ich dann aber nicht mehr, auch wenn ich sonst noch gewollt
hatte. In diesen vierzehn Tagen lernte ich meine Umgebung naher kennen, so da. mich keine Macht der
Welt mehr zum Eintritt in eine Organisation hatte bewegen konnen, deren Trager mir in. zwischen in so
ungunstigem Lichte erschienen waren.
Die ersten Tage war ich argerlich.
Mittags ging ein Teil in die zunachst gelegenen Wirtshauser, wahrend ein anderer am Bauplatz verblieb
und dort ein meist sehr armliches Mittagsmahl verzehrte. Es waren dies die Verheirateten, denen ihre
Frauen in armseligen Geschirren die Mittagssuppe brachten. Gegen Ende der Woche wurde diese Zahl
immer gro.er; warum, begriff ich erst spater. Nun wurde politisiert.
Ich trank meine Flasche Milch und a. mein Stuck Brot irgendwo seitwarts und studierte vorsichtig
meine neue Umgebung oder dachte uber mein elendes Los nach. Dennoch horte ich mehr als genug;
auch schien es mir oft, als ob man mit Absicht an mich heranruckte, um mich so vielleicht zu einer
Stellungnahme zu veranlassen. Jedenfalls war das, was ich so vernahm, geeignet, mich aufs au.erste
aufzureizen. Man lehnte da alles ab: die Nation, als eine Erfindung der "kapitalistischen" wie oft mu.te
ich nur allein dieses Wort horen! Klassen; das Vaterland, als Instrument der Bourgeoisie zur
Ausbeutung der Arbeiterschaft; die Autoritat des Gesetzes als Mittel zur Unterdruckung des Proletariats;
die Schule, als Institut zur Zuchtung des Sklavenmaterials, aber auch der Sklavenhalter; die Rel
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enannten burgerlichen
Welt gegen sie unmoglich, ja lacherlich, da auch diese burgerliche Welt im wesentlichen von all diesen
Giftstoffen durchseht ist und einer Weltanschauung huldigt, die sich von der marxistischen im
allgemeinen nur mehr durch Grade und Personen unterscheidet. Die burgerliche Welt ist marxistisch,
glaubt aber an die Moglichkeit der Herrschaft bestimmter Menschengruppen (Burgertum), wahrend der
Marxismus selbst die Welt planma.ig in die Hand des Judentums uberzufuhren trachtet.
Demgegenuber erkennt die volkische Weltanschauung die Bedeutung der Menschheit in deren
rassischen Urelementen.
{421 Volkische Einstellung auf Rasse und Personlichkeit}
Sie sieht im Staat prinzipiell nur ein Mittel zum Zweck und fa.t als seinen Zweck die Erhaltung des
rassischen Daseins der Menschen auf. Sie glaubt somit keineswegs an eine Gleichheit der Rassen,
sondern erkennt mit ihrer Verschiedenheit auch ihren hoheren oder minderen Wert und fuhlt sich durch
diese Erkenntnis verpflichtet, gema. dem ewigen Wollen, das dieses Universum beherrscht, den Sieg
des Besseren, Starkeren zu fordern, die Unterordnung des Schlechteren und Schwacheren zu verlangen.
Sie huldigt damit prinzipiell dem aristokratischen Grundgedanken der Natur und glaubt an die Geltung
dieses Gesetzes bis herab zum legten Einzelwesen. Sie sieht nicht nur den verschiedenen Wert der
Rassen, sondern auch den verschiedenen Wert der Einzelmenschen. Aus der Masse schalt sich fur sie
die Bedeutung der Person heraus, dadurch aber wirkt sie gegenuber dem desorganisierenden Marxismus
organisatorisch. Sie glaubt an die Notwendigkeit einer Idealisierung des Menschentums, da sie
wiederum nur in dieser die Voraussetzung fur das Dasein der Menschheit erblickt. Allein sie kann auch
einer ethischen Idee das Existenzrecht nicht zubilligen, sofern diese Idee eine Gefahr fur das rassische
Leben der Trager einer hoheren Ethik darstellt; denn in einer verbastardierten und verengerten Welt
waren auch alle Begriffe des menschlich Schonen und Erhabenen sowie alle Vorstellungen einer
idealisierten Zukunft unseres Menschentums fur immer verloren.
Sie huldigt damit prinzipiell dem aristokratischen Grundgedanken der Natur und glaubt an die Geltung
dieses Gesetzes bis herab zum legten Einzelwesen. Sie sieht nicht nur den verschiedenen Wert der
Rassen, sondern auch den verschiedenen Wert der Einzelmenschen. Aus der Masse schalt sich fur sie
die Bedeutung der Person heraus, dadurch aber wirkt sie gegenuber dem desorganisierenden Marxismus
organisatorisch. Sie glaubt an die Notwendigkeit einer Idealisierung des Menschentums, da sie
wiederum nur in dieser die Voraussetzung fur das Dasein der Menschheit erblickt. Allein sie kann auch
einer ethischen Idee das Existenzrecht nicht zubilligen, sofern diese Idee eine Gefahr fur das rassische
Leben der Trager einer hoheren Ethik darstellt; denn in einer verbastardierten und verengerten Welt
waren auch
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